Rollen und Räder von Rollenbau
10.000 verschiedene, lagernde Rollen und Räder in den unterschiedlichsten Ausführungen:
Lenkrollen, Bockrollen, Kugelrollen, Apparaterollen, Transportgeräterollen, Schwerlastrollen, Möbelrollen, und viele mehr. Unser breites Programm an
Laufrollen, Transportrollen, Edelstahlrollen, Bettenrollen, Seilrollen, Trapez und Spezialrollen bietet für fast alle Einsatzgebiete in
Industrie, Handel und Handwerk die richtige Rolle und umfasst verschiedene Räder- und Rollentypen im Tragfähigkeitsbereich von 40 bis 50.000 kg.
Diese Produktvielfalt erfordert eine umfassende Beratung, die bei uns oberste Priorität hat. Darüber hinaus ist eine Direktbestellung unserer Produkte über unseren
Online-Shop
möglich. Sämtliche Bestellungen werden in Österreich innerhalb von 24 Stunden oder just in time zugestellt. Die konseqente Qualtitätspolitik der Firma Rollenbau findet auch ihren Ausdruck in der Zertifizierung nach
EN ISO 9001.
Seit 30 Jahren sind wir als erfolgreiches Familienunternehmen überall dort zu Hause, wo positioniert, kommissioniert, gestapelt, eingelagert, montiert, transportiert und bereitgestellt wird. Unser Ziel ist es den Menschen das Arbeiten zu erleichtern. Unsere Produkte unterstützen bei optimalem Einsatz die natürlichen Bewegungsabläufe beim Transportieren von Gütern und Geräten und sparen dadurch Kraft, Zeit und Geld.
Wenn die Mobilität von technischen Geräten gefragt ist, spielen Rollen und Räder eine tragende Rolle. Neben dem industriellen Bereich werden sie häufig in Krankenhäusern, Großküchen,
Restaurants, Bäckereien, Tischlereien, Laborbetrieben, Supermärkten, Theaterbühnen, Bibliotheken und Wäschereien eingesetzt.
Bei der Auswahl von Rollen und Rädern gibt es keine starren Formeln. Kriterien wie
Tragfähigkeit, Bodenbeschaffenheit, Anfahr- und Rollwiderstand, Stoßbelastung, Radlagerung, Rollenanordnung und auch Umwelteinflüsse
sind bei der Wahl des richtigen Rades oder der Rolle ausschlaggebend.
Oft hilft dem Anwender ein praktischer Versuch um sich für die eine oder andere Rolle zu entscheiden. Die Firma ROLLENBAU stellt zu diesem Zweck bei größeren Projekten oftmals Muster von verschiedenen Rädern, Gehäusetypen und Radlagern zur Verfügung, um die bestmögliche Lösung für den Kunden zu gewährleisten.
Folgende Kriterien sollten beachtet werden um das richtige Rad oder die richtige Rolle für den jeweiligen Einsatzzweck auszuwählen:
· Einsatzort und -dauer
Die Auswahl der Radtypen ist zuallererst abhängig von der Anwendung bzw. den Anforderungen an das Rollensystem. Häufiger Einsatz oder lange Stehzeiten, Höhe und Dauer der Belastung, die Bodenbeschaffenheit und Umgebungseinflüsse bedingen die Art des Radlagers oder des Laufbelages.
Bei langen Stehzeiten wird ein leichter, geräuscharmer Lauf eine geringere Rolle spielen, als bei dauerhaftem Einsatz, dafür aber die Anforderung an die Formstabilität des Radwerkstoffes steigen. Hohe Lasten erfordern eine andere Art der Radlagerung und im allgemeinen, je nach Bodenbeschaffenheit, harte Radwerkstoffe, wie zum Beispiel Vulkollan, Polyamid, Stahl oder Guss.
· Tragfähigkeit
Zur Berechnung der benötigten Tragkraft pro Rolle, sollte bei 4-rädrigen Transport- geräten, die Gesamtbelastung (Eigengewicht + Zuladung) immer durch 3 geteilt werden, da beispielsweise durch unebene Böden nicht immer alle 4 Räder gleichmäßig die Last tragen. Ein Sicherheitszuschlag zur geplanten maximalen Belastung sollte unbedingt einkalkuliert werden.
· Bodenbeschaffenheit
Ein ebenfalls wichtiges Kriterium für die Auswahl des Radwerkstoffes ist die jeweilige Bodenoberfläche. Für empfindliche Böden wie Fliesen oder Keramik sind Räder mit elastischen Laufbelägen zu empfehlen, wie zum Beispiel Polyurethan oder Vulkollan, Vollgumi oder Elastik-Vollgummi. Schwarze Vollgummiräder können allerdings durch Abrieb auch schwarze Laufspuren hinterlassen. Abhilfe schaffen hier spezielle blaue oder graue Gummimischungen. Bei unempfindlichen Böden können Räder aus z.B. Stahl, Polyamid oder Guss eingesetzt werden. Damit ist auch ein leichterer Lauf bei höherer Tragkraft möglich.
· Stoßbelastung
Die Stoßbelastung darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden, denn beim Durchfahren von Schlaglöchern und beim Überfahren von Schienen oder Schwellen et cetera erhalten die Räder und Rollen teilweise erhebliche Stöße oder Schläge, die weit über die normale Belastbarkeit hinausgehen und so zur Zerstörung führen können. Falls dies nicht vermieden werden kann, sollten Räder mit einem elastischen Laufbelag und großem Durchmesser und möglichst hohen Tragkraft- reserven gewählt werden.
· Umwelteinflüsse
Äußere Einwirkungen können dem Transportsystem, insbesondere den Rädern, stark zusetzen und die Lebensdauer beeinflussen. Chemische Substanzen, hohe Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit können bei Rollen und ihren einzelnen Komponenten Auswirkungen in Form von Korrosion, Oberflächenveränderungen, Festigkeitsverlusten, Versprödungen und Schmierstoffspuren haben. Rollen, die in problematischen Umgebungen eingesetzt werden, sind auf ihre Bestandteile hin wie z.B. Gehäuse, Radkörper und Reifen zu prüfen. Die Kontaktdauer und die Konzentration der angreifenden Substanzen sind Faktoren, die die chemische Beständigkeit beeinflussen.
· Anfahr- und Rollwiderstand
Räder rollen nicht von selbst. Sie müssen mit Muskelkraft bewegt werden. Der Anfahrwiderstand ist die Kraft, die erforderlich ist, um ein ruhendes Rad in Bewegung zu setzen. Der Rollwiderstand ist die Kraft , die erforderlich ist, um ein sich bewegendes Rad in Bewegung zu halten. Beide Widerstände sind abhängig von der Radgröße, der Art des Laufbelages, der Lagerung sowie der Bodenbeschaffenheit.
· Radlagerung
Die Radlagerung ist auch ein wichtiger Faktor, denn sind größere Lasten zu transportieren sollten die Räder mit Kugellagern ausgerüstet werden. Sie ermöglichen leichteres Anschieben und Fortbewegen der Lasten, da Kugelllager den Rollwiderstand auf ein Minimum reduzieren.
Rollenlager sind die Standardlösung für viele Transporträder, da sie einen geringeren Rollwiderstand als Gleitlager aufweisen und weitgehend wartungsfrei sind.
Der Begriff Gleitlager ist etwas irreführend, da bei diesen Rädern das Rad direkt auf der Achse läuft und kein Lager hat. Gleitlager sind robust, stoßunempfindlich.
Sie tranportieren hohe Lasten mit einem allerdings nicht unerheblichen Kraft- aufwand und sind nicht wartungsfrei, d.h. sie müssen bei Bedarf nachgeschmiert werden.
· Rollenanordnung
Sogar die Rollenanordnung spielt mit: Sie hat Einfluss auf die Manövrierbarkeit und die Fortbewegungsweise von Geräten und Maschinen.
Je zwei Lenkrollen und Bockrollen gleicher Bauhöhe ist die wohl am meisten eingesetzte Rollenanordnung, die für unterschiedliche Fahrrichtungen geeignet ist. Für eine gute Geradeausfahrt ebenso wie bei der Kurvenfahrt. Problematisch erweist sich diese Anordnung aber in engen Gängen durch die eher schlechte Manövrierbarkeit.
Bei engen Räumen sind vier Lenkrollen gleicher Bauhöhe die erste Wahl, da hier das Gerät in alle Richtungen sehr gut beweglich ist. Erschwert ist hier die Geradeausfahrt, die jedoch durch den Anbau eines Richtungsfeststellers an mindestens einer Lenkrolle verbessert werden kann.